| Holzpfeil |
| Bohrmaschine/Akkubohrer |
| Holzbohrer (3,2 Ø) |
| scharfes Messer |
| Schmirgelpapier (250'er und 400'er) |
| Garn |
| UHU hart Kleber |
Als erstes sollte man wissen, dass eine Nockkerbe eines Holzpfeils immer quer
zur Maserung verlaufen sollte. Was bei einem Selfnock noch wichtiger ist,
als bei einem Plastiknock. Bei einem Selfnock ist es umso wichtiger, da ansonsten
nicht nur der Spinewert des Pfeils nicht mehr stimmt, sondern es auch ziemlich
sicher passiert, dass der Pfeil entlang der Maserung aufreißt.
Nun allerdings zum Bau eines Selfnocks:
1. Schritt:
Ich bohre immer ein 3,2 mm dickes Loch ca. 5 mm vom hinteren Rand des Pfeils
quer zur Maserung durch den Pfeil und schneide mit einem scharfen Messer dann
dieses Loch leicht schräg von oben auf. Je nach Sehnendicke die man verwendet
kann man den Durchmesser des Lochs leicht variiere
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Jetzt noch ein Tipp im Sinne der Gesundheit:
Die Position der Leitfeder sollte man nicht willkürlich wählen,
sondern sie sollte, wie ein jeder weiß, 90 Grad versetzt zum Nock sein.
Aber auch die Seite an der man sie anbringt, sollte wohl bedacht sein. Denn
die Fasern (nicht die Maserung) sollten vom Nock in Richtung Spitze nach oben
weglaufen (wenn man sich denkt man würde den Pfeil nun auf die Sehne
legen und schießen wollen). Das hat den Hintergrund, dass im Falle eines
Pfeilbruchs beim Abschuss, dass hintere Ende des Pfeils sich nach oben über
das vordere Ende schiebt und nicht anders herum in die Bogenhand hinein.
In diesem Sinne ein fröhliches Pfeile bauen noch.